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Wie gesund ist unser Brot?

Wie gesund ist unser Brot?

Die Deutschen und ihr Brot haben eine ganz besondere Beziehung. In keinem anderen Land der Welt werden so viele verschiedene Brotsorten angeboten wie bei uns. Und auch mit einem durchschnittlichen Verzehr von 88 kg pro Person im Jahr liegen wir weit oben. Brot zählt also nach wie vor zu den Grundnahrungsmitteln.

Doch welche Brotsorten sind die beliebtesten? Und was steckt eigentlich in unserem Brot?
Wir haben uns für Sie auf die Suche gemacht und die Top 10 der gesündesten Brotsorten ausfindig gemacht:

Triticum_spelta,_Spelt_korrels_(1)1. Dinkel-Vollkornbrot
Scheibe (30g): 60 kcal – 0,5g Fett – 3g Ballaststoffe
Mit Dinkel essen Sie sich schön und glücklich! Vollkornbrot im Allgemeinen ist besonders gesund, da es viele Ballaststoffe enthält. Es hat einen geringen Fettanteil, sättigt lange und ist dank seines hohen Anteils an Antioxidantien, Eiweiß und Vitaminen ein idealer Energiespender. Dinkel-Vollkornbrot ist deshalb unsere Nummer eins, da Dinkel das eiweiß- und vitaminreichste Getreide überhaupt ist. Dinkel ist ein wahres Wundermittel: er trägt zu einem gesunden Aufbau von Muskeln, Gehirn und Leber bei. Dank seinem hohen Gehalt an Kieselsäure werden Haare und Nägel gefestigt, aber auch das Bindegewebe gestrafft. Mit Dinkel tut man jedoch nicht nur etwas für die Schönheit: es wirkt sich ebenso positiv auf Konzentration und Denkvermögen aus und wirkt stimmungsaufhellend.
Pumpernickel2. Pumpernickel
Scheibe (20g): 37 kcal – 0,2g Fett – 2,79g Ballaststoffe
Den zweiten Platz belegt ganz klar Pumpernickel. Hier macht es die Mischung: zum einen ist das Brot sehr sättigend, auf der anderen Seite aber auch verdauungsfördernd. Bei Pumpernickel handelt es sich im Grunde genommen um eine Art Vollkornbrot. Achten Sie jedoch unbedingt darauf, echten Pumpernickel zu kaufen. „Industriepumpernickel“ enthält Zuckerrübensirup – das verleiht dem Brot schnell eine dunklere Färbung. Gleichzeitig jedoch auch weitaus mehr Kalorien. Nach traditionellem Rezept enthält Pumpernickel nur geschrotetes Roggenvollkorn und Wasser. Echter Pumpernickel hat jedoch – abgesehen von einem niedrigeren Gehalt an B-Vitaminen – genauso viel Gutes wie Vollkornbrot. Deshalb ein verdienter Platz 2.
Mehrkornbrot3. Mehrkornbrot
Scheibe (30g): 60kcal – 0,5g Fett – 2,6g Ballaststoffe
Mehrkornbrot besteht aus mindestens drei verschiedenen Getreidesorten. Idealerweise wählen Sie auch hier die Vollkornvariante, denn diese enthält besonders viele Nährstoffe und Mineralien. Mehrkornbrot enthält oft aber auch Weißmehl. Die Randschichten des Korns werden bei der Herstellung von Weißmehl entfernt – aber gerade diese enthalten die für uns wertvollen Bestandteile. Besonders in Verbindung mit Zucker ist Weißmehl oft ein Weg ins Übergewicht, da der Körper zwar Kalorien erhält, aber keine Nährstoffe.  Mehrkornbrötchen sind deshalb nicht schlecht, Vollkorn wäre aber die bessere Alternative.
Roggen4. Roggen-Vollkornbrot
Scheibe ( 30g): 58 kcal – 0,36g Fett – 2,43g Ballaststoffe
Auch wenn es sich um Vollkorn handelt: leider schneidet Roggen nicht so gut ab wie Dinkel. Wieso? Roggen liegt schwer im Magen. Besonders in Verbindung mit Zucker kann das vermeintlich gesunde Korn zu Darmbeschwerden führen. Nichtsdestotrotz ist Roggen-Vollkornbrot sehr reich an Vitamin E – und das ist besonders wichtig für den Stoffwechsel. Positiver Nebeneffekt: Vitamin E ist auch für glänzendes Haar und kräftige Fingernägel verantwortlich.
Kürbiskernbrot5. Kürbiskern-Vollkornbrot
Scheibe (30g): 60 kcal – 0,6g Fett – 2,2g Ballaststoffe
Auf dem 5. Platz landet das beliebte Kürbiskern-Vollkornbrot. Kürbiskerne haben leider ein paar Kalorien mehr, jedoch auch einen positiven Nebeneffekt: sie senken den Cholesterinspiegel, sind reich an verschiedenen Provitaminen und ungesättigten Fettsäuren. Als Vollkornbrot ist das ein gelungener und leckerer Start in den Tag.
Sauerteigbrot6. Sauerteigbrot
Scheibe (30g): 60kcal – 0,27g Fett – 0,18g Ballaststoffe
Als Grundlage für gesundes Brot ist Sauerteig ideal. Er enthält keine künstlichen Konservierungsstoffe und Backmittel. Der Sauerteig macht das Brot besonders bekömmlich und aromatisch. Im Gegensatz zu Hefeteig bleibt das Brot länger frisch. Einziges Manko: es enthält wenig Ballaststoffe und sättigt so weitaus weniger als Vollkornbrot. Sie bekommen schneller wieder Hunger und nehmen automatisch mehr Kalorien zu sich.
Weizen7. Weizen- / Weissbrot
Scheibe (30g): 71 kcal – 0,4g Fett – 0,9g Ballaststoffe
Das Problem bei Weissbrot ist, dass es fast ausschließlich aus hellem Mehl gebacken wird. Helles Mehl jedoch enthält lediglich den Mehlkörper des Korns, nicht jedoch die nährstoffreichen Schichten der Hülle. Diese werden beim Mahlen entfernt. Ab und an etwas Weissbrot ist noch nicht ungesund, jedoch sollte man sich nicht ausschließlich davon ernähren. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass der übermäßige Genuss von Weissmehl zu einem erhöhten Risiko für Herz-/Kreislaufkrankheiten führt.
Kaiserbrötchen8. Kaiserbrötchen
Stück (30g): 80kcal – 0,6g Fett – 0,9g Ballaststoffe
Kaiserbrötchen verhalten sich im Grunde genommen wie Weissbrot: sie enthalten nur wenig Vitamine, Ballast- und Nährstoffe. Sie sättigen dadurch nur für kurze Zeit. Versuchen Sie einfach ab und zu ihr normales Brötchen durch ein Vollkornbrötchen zu ersetzen.
Toastbrot9. Toastbrot / Buttertoast
Scheibe (30g): 80kcal – 1,5g Fett – 1g Ballaststoffe
Toastbrot hat durchaus seine Vorteile: auch ohne den Gang zum Bäcker hat man knuspriges, warmes Brot auf dem Frühstückstisch. Aber Vorsicht! Auch wenn eine Scheibe Toastbrot recht harmlos wirkt, ist sie doch voll von dick machenden Kohlehydraten und enthält viele Zusatz- und Konservierungsstoffe. Wer dennoch nicht auf seinen Toast verzichten möchte, sollte auf Vollkorntoast umsteigen. Dieser hat mehr gesunde Nährstoffe, weniger Kalorien und sättigt länger.
Knäckebrot10. Knäckebrot
Scheibe (10g): 40 kcal – 1g Fett – 1,4g Ballaststoffe
Knäckebrot ist die reinste Mogelpackung: die Werbung gaukelt uns vor, Knäckebrot sei ein „Fitnessbrot“, es sei leicht und gesund. Doch dem ist leider nicht so. Bei den dünnen Scheiben greift man schnell zu einer zweiten oder dritten – da könnte man genauso gut auch Weißbrot essen. Knäckebrot enthält auch sehr viele Zusatzstoffe und Konservierungsstoffe. Da greift man besser zum Vollwertprodukt.
[Bilder:
Titelbild © Gabi Schoenemann  / pixelio.de
Knäckebrot © Benjamin Klack  / pixelio.de
Toastbrot © Peter Smola  / pixelio.de
Kaiserbrötchen © Daniel Gast  / pixelio.de
Weizen © M. Großmann  / pixelio.de
Sauerteigbrot © canonier  / pixelio.de
Kürbiskernbrot © knipseline  / pixelio.de
Roggen © Pacebes (Own work) /  http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html / via Wikimedia Commons
Mehrkornbrot © Nize (Own work) / via Wikimedia Commons
Triticum Spelta © Rasbak (Own work) / http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html / via Wikimedia Commons]
Bilder: Triticum_spelta,_Spelt_korrels_(1) © By Rasbak (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia CommonsMehrkornbrot © By Nize (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia CommonsRoggen © By Pacebes (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia CommonsKürbiskernbrot © knipseline / pixelio.deSauerteigbrot © canonier / pixelio.deWeizen © M. Großmann / pixelio.deKaiserbrötchen © Daniel Gast / pixelio.deToastbrot © Peter Smola / pixelio.deKnäckebrot © Benjamin Klack / pixelio.de

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